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Streuobstgenussschein ausgezeichnet

„Ökologischer Wertpapiere“ sind Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt
Alternative Finanzierungsquelle ermöglichen den Erhalt und die Neuanlage von Streuobstwiesen
Streuobst Bild: ökolandbau (c) Thomas Stephan

Der vom Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern entwickelte Streuobstgenussschein erhält eine besondere Auszeichnung: Er ist nunmehr ein offizielles Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt - nach der Waldaktie und den MoorFutures nun das dritte ökologische Wertpapier aus Mecklenburg-Vorpommern.


Die Entwicklung der Wertpapiere sei kein Selbstzweck, so der Umweltminister Till Backhaus:. „Wir haben uns im gesellschaftlichen Konsens auf Ziele im Klimaschutz und im Naturschutz geeinigt. Wenn uns die Natur preiswerte Möglichkeiten zur Erreichung der Ziele aufzeigt, dann sollten wir diese nutzen!“


Vor einem Jahr, im April 2015, wurde der Streuobstgenussschein ins Leben gerufen. Er dient dem Erhalt und der Neuanlage von Streuobstwiesen. Und sei damit „ein weiterer Baustein einer nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume“, sagt Professor Peter Adolphi, Geschäftsführer der Akademie für Nachhaltige Entwicklung (ANE), Güstrow, die die Streuobstwiesengenussscheine vertreibt.


Der Streuobstgenussschein (www.streuobstgenussschein.de) stellt wie auch die Waldaktie (www.waldaktie.de) und die MoorFutures (www.moorfutures.de) eine alternative Finanzierungsquellen für den Klimaschutz und die Artenvielfalt dar: Streuobstwiesen gehören in Mitteleuropa zu den artenreichsten Biotopen überhaupt. Bislang konnten auf diese Weise laut Umweltministerium mehr als 1 Millionen Euro zusätzlich in Ökosystemleistungen investiert werden.

Streuobst in MV: Das Streuobstnetzwerk MV ist ein sich selbst organisierendes Netzwerk aus Laien und Fachleuten, die sich um die noch noch existierenden Streuobstbestände bemühen: www.streuobstnetzwerk-mv.de

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BIO-MV
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