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Die Bundesregierung lädt ein, Stellungnahmen zur neuen nationalen Nachhaltigkeitsstrategie einzureichen
Deutschland beteiligt sich mit einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie an der Agenda 2030 der UN. Die globalen Ziele sind sehr ehrgeizig: Armut und Hunger weltweit besiegen, Bildung, Gleichstellung, Wachstum, und das alles ökologisch und unter den Prämissen des Klimaschutzes.
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Deshalb fordert Bundeskanzlerin Merkel, dass die Agenda 2030 künftig „in allen politischen Tagesordnungen fest verankert“ werden müsse.  Auch solle Deutschland die Präsidentschaft der G20-Staaten nutzen, „um konkrete Nachhaltigkeitsziele fest in den Blick zu rücken“, so Merkel.


Damit Deutschland zum Vorbild werden könne, habe die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie die „weitreichendste Änderung“ seit ihrer Einführung erfahren, wie Merkel es ausdrückt. Das Kanzleramt hat den ersten Entwurf, entstanden nach intensiver Beteiligung von Bürgern, Verbänden und anderen Akteuren, zur Diskussion ins Netz gestellt.

Was ist neu? Hier einige Beispiele:

- Künftig solle die nachhaltige Entwicklung in Deutschland mit 61 Indikatoren, statt bisher mit 38 gemessen werden
- Der Ökolandbau soll 2020 auf 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche ansteigen (derzeit 6,3%)
- Der Flächenverbrauch soll bis 2020 auf 30 Hektar am Tag reduziert werden (derzeit 69 Hektar)

Bis zum 31. Juli 2016 können jetzt Stellungnahmen abgegeben werden: nachhaltigkeitsdialog@bpa.bund.de


Der Text der Nachhaltigkeitsstrategie ist hier zu finden. 


Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Autor: 
BIO-MV
Politik
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